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Der folgende Text findet sich auch im Script zum Workshop „Augmented Reality in der Schule“. Da sich aber manch einer vielleicht nur speziell für QR-Codes interessiert, habe ich dieses Thema noch einmal herausgezogen. Viel Spaß und Erfolg bei der Umsetzung eigener Ideen!

Was sind QR-Codes?

QR-Codes sind maschinenlesbare zweidimensionale Barcodes. Sie wurden in Japan von der Firma Denso Waves unter der Leitung von Masahiro Hara entwickelt und 1994 eingeführt. Die neuen Codes konnten zehnmal schneller gelesen werden als die bis dahin verfügbaren Barcodes, daher erhielten sie den Namen Quick Response Code – QR-Code.

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Am 9.3. 2017 habe ich im Rahmen der Tagung „Mobiles Lernen mit Tablets und Co“ in Oldenburg einen Workshop zum Thema „Augmented Reality“ durchgeführt.Es war ein Workshop, der ein wenig anders ablief, als die Teilnehmer es, trotz entsprechender Ankündigung, erwartet hatten.

Nach dem Edu Camp in Leipzig kritisierte Christian Füller (@ciffi) zurecht, dass es doch nicht sein könne, dass die Vorreiter des digitalen Lernens selbst ihr Wissen immer noch rein frontal in Vorträgen mit Powerpoints weitergäben und so ihre eigenen Ideen Lügen straften. Daraufhin machte ich mir Gedanken, welche anderen Wege es gäbe, mein Wissen an den Mann und die Frau zu bringen – und der „Selbstlernworkshop“ entstand.

Im Prinzip ist dieser Workshop nichts anderes, als was ich meinen Schülerinnen und Schülern von der ersten Klasse an in einer sogenannten „Werkstattarbeit“ abverlange: Hier ist das Material. Sucht euch heraus, was euch interessiert. Arbeitet oberflächlich und breit oder vertieft euch in Einzelheiten. Habt Spaß, engagiert euch und – lernt!

Der Workshop besteht aus mehreren Postern an Stellwänden, aus Triggerbildern, die Möglichkeiten des Unterrichtseinsatzes zeigen und handlungsaktivem Material wie den Würfeln der App Elements4D und Ausmalbildern der App QuiverVision. Da ich kürzlich auf eine  App  gestoßen bin, mit der Bilderbücher „zum Leben erweckt“ werden können, habe ich auch diese besorgt. Die Poster sind an vielen Stellen augmentiert, d. h. QR-Codes oder Triggerbilder leiten weiter zu ausführlicheren Informationen, Beispielen und Materialseiten. Der Gedanke dabei war, dass Besucher des Workshops durch direktes Nutzen des Inhaltes mehr über den Inhalt selbst erfahren – und die Wirkung von AR selbst erleben. Nur muss man dazu aktiv werden – das klappt bei Lehrern der weiterführenden Schulen leider noch nicht so gut, wie ich es mir wünsche. Andererseits muss ich die Buntstifte nun nicht nach jedem Workshop neu anspitzen – hat auch sein Gutes.

Das Script zu diesem Workshop findet man hier:

Script Augmented Reality  (pdf, 8,6 MB)

Der Inhalt kurz gefasst:

  • Was ist Augmented Reality?
  • Geschichte der Augented Reality
  • QR-Codes und Möglicheiten des Unterrichtseinsatzes
  • Action Bound
  • Augmented Reality – Anbieter fertiger Materialien (mit vielen QR-Codes zu interessanten Seiten und Materialien)
  • Augmented Reality – Ideen zum Unterrichtseinsatz

Wer Augmented Reality selbst erstellen möchte – da gibt es wunderbare Tutorials der entsprechenden Anbieter bei Youtube!

Beim Educamp in Leipzig  2016 gab es einen Workshop mit dem Titel „Smartboard – Fluch oder Segen?“ Nach einem ersten Abtasten kam es zu einer angeregten Diskussion, die mit dem Vorschlag endete: „Schreib doch mal auf, was du uns hier alles erzählt hast. Das brauchen wir, denn viele wissen nicht, was man mit den Dingern überhaupt anfangen kann.“

So kam es zu diesem Blogpost.

 

5 Dinge, die du mit deinem interaktiven Whiteboard („Smartboard“) tun kannst – eine Kurzanleitung für Einsteiger

Zu erst einmal: deine interaktive Tafel ist eine Tafel. Sie hat vielleicht deine alte, grüne Tafel ersetzt, vielleicht hast du sie zusätzlich bekommen. Tafeln eignen sich besonders gut (um nicht zu sagen: fast ausschließlich) für Frontalunterricht. Und dafür ist auch deine “elektronische Tafel” prädestiniert – nutze sie sparsam innerhalb einer ausgewogenen Mischung deiner Unterrichtsmethoden. Read More

Eine ganz normale Mathestunde.

Alle sitzen auf ihren Plätzen. Kurzer Überblick über die Stundenstruktur.

Drei Schüler verziehen sich mit ihrem Wochenplan an einsame Orte – sie arbeiten selbstständig an ihren Aufgaben, da sie den Stoff, der heute erarbeitet und geübt werden soll, schon lange beherrschen. Wir planen, dass sie den Stoff des dritten Schuljahrs in weitaus kürzerer Zeit durcharbeiten als der Rest der Klasse, dazu vertiefende Aufgaben und Aufgaben aus Bereichen erhalten, die für diese Schulstufe noch nicht vorgesehen sind, also eine Kombination aus Akzeleration und Enrichment.  Es ist ein Experiment, mit den Eltern abgesprochen. Ihren Lernfortschritt und die Arbeitssorgfalt werde ich am Ende der Woche kontrollieren. Read More

Das Klassenzimmer der Zukunft – Kreide oder iPad?“ ist eine Podiumsdiskussion überschrieben, die am 26. Januar in Hessischen Rundfunk ausgestrahlt wird. Herr Larbig ruft in seinem Blog dazu auf, zu diesem Thema Stellung zu beziehen, um die Diskussion um weitere, durchaus auch kontroverse Gedanken zu bereichern.

Natürlich brauchen solche Ereignisse plakative Titel, aber die Frage, die hier gestellt wird, kann nur eine rhetorische (und falsche) sein. Wir können nicht zurück zur „Kreide“, dazu ist die Technisierung und Digitalisierung  der Gesellschaft viel zu weit fortgeschritten. Zöge sich Schule langfristig auf reinen Kreideunterricht zurück, würde sie ihrem Auftrag im Bereich der Medienbildung (vgl. Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 8. März 2012) nicht gerecht werden können. Eine Hinwendung zum „iPad“ kann aber nicht die Lösung sein, denn die ausschließliche Bindung an einen Hersteller führt immer in eine Abhängigkeit, aus der man sich nur schwer und meist unter (finanziellen und zeitraubenden) Schmerzen befreien kann. Read More

Am 23. und 24. Mai 2014 fand in Wolfenbüttel eine Tagung zu dem Thema „Musikunterricht und Multimedia“ statt, organisiert von der Landesmusikakademie Niedersachsen. Der Untertitel „Bestandsaufnahme und Perspektiven“ klang verheißungsvoll, der Tagungsplan war gut gefüllt.

Um das Fazit vorwegzunehmen: Es hat sich gelohnt, an dieser Tagung teilzunehmen, wenn auch anders als erhofft. In den Workshops wurden – soweit es die technischen Probleme zuließen – Anwenderprogramme wie Audacity, iBook Author und Cubasis vorgestellt und konnten unter Anleitung ausprobiert werden, zwei Unterrichtsideen habe ich mitgenommen, die ich leicht modifizieren  und direkt einsetzen werde. Die Diskussionsrunden waren angenehm kontrovers, ohne zu Lösungen gelangen zu wollen, jedem Teilnehmer stand ein iPad zur Ausleihe und zum Ausprobieren zur Verfügung. Genial war das Konzert von Tony Roe und Jakob Rheinländer, das ebenfalls Anregungen gab, was man so fächerübergreifend mit Musik, Kunst und einer ordentlichen Portion Informatik auf die Beine stellen könnte. Read More