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Schlagwort-Archive: individuelles Lernen

Eine ganz normale Mathestunde.

Alle sitzen auf ihren Plätzen. Kurzer Überblick über die Stundenstruktur.

Drei Schüler verziehen sich mit ihrem Wochenplan an einsame Orte – sie arbeiten selbstständig an ihren Aufgaben, da sie den Stoff, der heute erarbeitet und geübt werden soll, schon lange beherrschen. Wir planen, dass sie den Stoff des dritten Schuljahrs in weitaus kürzerer Zeit durcharbeiten als der Rest der Klasse, dazu vertiefende Aufgaben und Aufgaben aus Bereichen erhalten, die für diese Schulstufe noch nicht vorgesehen sind, also eine Kombination aus Akzeleration und Enrichment.  Es ist ein Experiment, mit den Eltern abgesprochen. Ihren Lernfortschritt und die Arbeitssorgfalt werde ich am Ende der Woche kontrollieren. Read More

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Es wird Zeit für eine Zwischenbilanz. Was läuft „aktuell“ an digitalem Lernen in meiner Klasse und in meinem Fachunterricht, also in diesem Schuljahr? Vieles davon ist so selbstverständlich geworden, dass erst eine bewusste Rückschau zeigt, wie wichtig die digitalen Medien in meinem Unterricht geworden sind.

Grundschule:

Rezeption:

  • Nutzung des Whiteboards in frontalen Phasen
    • selbst erstellte digitale Tafelbilder, DUA von Klett, Youtube-Clips, DVDs, Flashanimationen aus dem Netz
  • Nutzung des Whiteboards in Einzelarbeit /Wochenplan
    • Übungen, Lernspiele aus dem Netz, teilweise von L erstellt mit Learningapps.org
  • Internetrecherche über Blindekuh.de
  • Lernspiele am PC in Wochenplan und Freiarbeit (online und offline)
  • Lernen und Üben mit Apps am Tablet in Wochenplan und Freiarbeit
  • Erweiterung von Inhalten durch Augmented Reality über Tablets
  • sich in einem Wiki zurechtfinden und ihm Informationen entnehmen

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Herr Blume aus dem Schwarzwald möchte wissen, ob und wann wir lustvoll gelernt haben, welche Arbeiten, Projekte, Stunden aus unserer Schulzeit uns dauerhaft positiv im Gedächtnis geblieben sind.  Die Schulzeit liegt ja nun wirklich lange zurück und die Erinnerungen verblassen stetig, bevor sie in zwanzig Jahren wahrscheinlich machtvoll zurückkehren, dann, wenn die Gegenwart zu bröseln beginnt. Aber wenn ich mir Mühe gebe, findet sich in meinen Hirnwindungen noch die eine oder andere Situation.

Lustvoll lernen – da gibt es natürlich die klassische Situation des attraktiven Referendars in der Oberstufe einer gerade erst koedukativ gewordenen Mädchenschule. Was haben wir für Biologie gelernt! Nichts war uns zu schwer, kein Thema zu abwegig, um in der Stunde zu glänzen und „seine“ Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Nachdem er den Kurs zu sich eingeladen und seine Freundin Pizza gemacht hatte, sank das Niveau im Kurs beträchtlich.

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Didacta-Zeit ist Buch-Kauf-Zeit. Wer bei den großen Verlagen als Kunde registriert ist, wird nun mit Messeangeboten und Prüfpreisen überschüttet. Gleichzeitig scheinen viele Verlage die Veröffentlichung neuer Schulbücher oder der Neuauflagen bereits etablierter Bücher gerne in diese werbeträchtige Zeit zu verlegen.

Über die Schule bekomme ich häufig Prüfexemplare zur Einsicht ins Fach gelegt, die später in der Handbibliothek gesammelt werden. So sind wir auch ohne direkte Anbindung an Messen und Schulbuchzentren ziemlich auf dem neuesten Stand. Gefällt mir ein Buch, wird es (privat) angeschafft und steht mir im Rahmen des erlaubten Kopierkontingents für Differenzierungs- und Individualisierungsaufgaben als „Steinbruch“ zur Verfügung.

Rechtzeitig zur Didacta fanden sich nun also zwei Mathematikbücher eines renommierten Schulbuchverlages in meinem Fach ein.  Das eine Buch „nimmt alle mit“, das andere ist „schaffbar für alle“.  Eines wirbt mit gekennzeichneten Aufgaben zur Binnendifferenzierung und einem umfangreichen Materialkranz zu Förderung und Herausforderung, das andere mit Extra-Seiten zum Knobeln. Beide versprechen Arbeitsentlastung und indiviuelle Förderung. Beide schreien: „Kauf mich! Verlass dich auf uns! Mit uns gelingt dir individuelles Lernen in deiner Klasse!“ Read More