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Meine Lieblingsapps? Ich besitze doch gar kein iPad! Aber Apps, „kleine interaktive Lernbausteine“, nutze und erstelle ich schon seit mehreren Jahren.

Auf einer Fortbildung lernte ich das Angebot von Learningapps.org kennen, einer kostenlosen Web-Anwendung, die im Rahmen eines Forschungsprojektes der Pädagogischen Hochschule Bern in Kooperation mit der Johannes Gutenberg Universität Mainz und der Hochschule Zittau/Görlitz und in Zusammenarbeit mit mehreren Lehrern entwickelt wurde.

Angeboten werden einerseits leere Übungsformate, von einfachen Zuordnungsübungen, Kreuzworträtseln und Sortierübungen bis hin zu Spielen, die die gleichzeitige Beteiligung mehrerer Schülerinnen und Schüler an verschiedenen Endgeräten ermöglichen. Diese Übungen können ohne weitere Programmierkenntnisse mit eigenen Inhalten – Text, Bild, Audio, Video –  gefüllt werden, seit neuestem ist sogar eine Text-to-Speech-Funktion dazu gekommen. Dabei können sowohl eigene Dateien hochgeladen, als auch nach freien Materialien bei Wikimedia Commons und Youtube gesucht werden (eine manuelle Kontrolle der Lizenzen empfiehlt sich trotzdem). Read More

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Dieser Blogeintrag entstand ursprünglich als Beitrag zur 4. Woche des  #coer13: „OER Einsatzszenarien“.

Arbeitsfeld: 

Web-Quests sind digital bereitgestellte Szenarien und Aufgaben, bei denen die Quellen, auf die zur Bearbeitung der Aufgabe zurückgegriffen werden soll, bereits mit angegeben werden. Sie beruhen auf einem konstruktivistischen Lernbegriff und fördern das selbstgesteurte Lernen in einem sozialen Kontext.

Web-Quests können in allen Schulstufen eingesetzt werden, sobald unbekannte, altersgemäße Texte erlesen werden können und die Lernenden ausreichend Übung im selbstständigen Umgang mit dem Computer erlangt haben.    

Funktionsweise:

Web-Quests sind eine Unterrichtsmethode, die bereits 1995 von Bernie Dodge an der San Diego State University erdacht wurde. Sie ist in Deutschland noch recht unbekannt.

1.) Es wird ein Szenario geschaffen, das so an den Lernenden ausgerichtet ist, dass diese eine intrinsische Motivation entwickeln, sich mit den im Szenario enthaltenden oder daraus enstehenden Fragestellungen zu beschäftigen.

2.) Die Lernenden bekommen eine Aufgabe, die in den meisten Fällen als Gruppe gelöst werden muss. Dazu werden ihnen Materialien zur Verfügung gestellt, die aus Medien jeglicher Art bestehen können. Dieses Material befindet sich vorzugsweise im WWW, oft ist es jedoch sinnvoll (oder aus Urheberrechtsgründen sogar erforderlich) auch herkömmliche Medien wie Buchausschnitte und reale Objekte mit einzubeziehen.

Derzeit droht sie bei uns allerdings in einem Formalismus zu erstarren. Wer sich damit für seinen eigenen Unterricht auseinandersetzen möchte, sollte unbedingt auf die Ursprünge dieser Idee zurückgehen und sich auf der Website http://webquest.org/ oder http://www.webquests.de genauer informieren. Hier wird deutlich, wie wichtig es ist, die Lerner in eine authentische Situation zu bringen, ihnen ein echtes Problem zu bieten, dass sich nicht einfach durch Surfen und Informationssuche auf den vorgegebenen Seiten lösen lässt, sondern erst durch eigenständiges Kombinieren dieser Informationen und – in höheren Jahrgängen – auch eigenen Überlegungen und Positionierungen zum geforderten Problem. Read More

Im Rahmen des Online-Kurses zu Open Educational Resources #coer13 werden auch Lesetexte zur Verfügung gestellt.

Schon seit längerem eigne ich mir Inhalte (vorzugsweise von Texten)  durch Transformation von Informationen von einer Darstellung in eine andere an.  Hier nun eine Visualisierung des Textes „Offener Zugang – Open Access, Open Educational Resources und Urheberrecht“ von Katja Mruck, Günter Mey, Peter Purgathofer, Sandra Schön, Nicolas Apostolopoulos. In Schön, Sandra; Ebner, Martin (Hg): Lehrbuch für Lernen und Lehren mit Technologien (1 February 2011).

Volltext: http://l3t.tugraz.at/index.php/LehrbuchEbner10/article/view/62/42

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http://prezi.com/kgt95g7vyhlv/offener-zugang-open-access-oer/?kw=view-kgt95g7vyhlv&rc=ref-5610894

Im Zahlenbuch werden immer wieder Anlässe zu Rechenkonferenzen gegeben. Manchmal bietet es sich an, die Schülerinnen und Schüler direkt mit der Aufgabe zu konfrontieren und abzuwarten, was kommt.

Manchmal sollen jedoch Strategien thematisiert werden, von denen man ganz sicher weiß, dass sie aus dem Kreis der eigenen Klasse nicht kommen werden. Deshalb gibt es Impulsbilder im Buch, an denen man solch eine Stunde „aufhängen“ kann.

Typisches Szenario: Alle Schüler sitzen an ihrem Platz. Die meisten haben die richtige Seite dauerhaft aufgeschlagen. Etwas weniger Kinder betrachten das Bild, noch weniger beteiligen sich aktiv am Gespräch.  Wenn es gut geht, werden die Erkenntnisse – die bereits in den Sprechblasen der gezeigten Kinder vorgegeben sind – an der Tafel visualisiert.

Holen wir also etwas mehr Aktivität in die Stunde. Das muss doch am Interaktiven Whiteboard schöner und bunter gehen. Read More