Digital Lernen – erste Zwischenbilanz

Es wird Zeit für eine Zwischenbilanz. Was läuft „aktuell“ an digitalem Lernen in meiner Klasse und in meinem Fachunterricht, also in diesem Schuljahr? Vieles davon ist so selbstverständlich geworden, dass erst eine bewusste Rückschau zeigt, wie wichtig die digitalen Medien in meinem Unterricht geworden sind.

Grundschule:

Rezeption:

  • Nutzung des Whiteboards in frontalen Phasen
    • selbst erstellte digitale Tafelbilder, DUA von Klett, Youtube-Clips, DVDs, Flashanimationen aus dem Netz
  • Nutzung des Whiteboards in Einzelarbeit /Wochenplan
    • Übungen, Lernspiele aus dem Netz, teilweise von L erstellt mit Learningapps.org
  • Internetrecherche über Blindekuh.de
  • Lernspiele am PC in Wochenplan und Freiarbeit (online und offline)
  • Lernen und Üben mit Apps am Tablet in Wochenplan und Freiarbeit
  • Erweiterung von Inhalten durch Augmented Reality über Tablets
  • sich in einem Wiki zurechtfinden und ihm Informationen entnehmen

Produktion:

  • Schreiben von Texten mit OO4Kids
  • Malen mit Paint
  • Erstellen eigener Quizze zu gelesenen Büchern mit Learningapps.org
  • Foto-Safari zu bestimmten Themen mit Tablets, Projektion der Ergebnisse am IWB
  • Bespielen des Twitter-Accounts zu besonderen Anlässen (Dokumentation)
  • Nutzung des Twitteraccounts zur Kommunikation mit Experten
  • Programmieren eines Finch-Robots mit Snap! (visuelle Programmieroberfläche) mit der #montagscrew (Fördergruppe)
  • Teilnahme an „One Hour of Code“ ( Programmieren mit dem Lightbot)

Reflexion:

  • Computer in unserer Umwelt
  • Wie funktioniert ein Computer? (Dekonstruktion eines Desktop-PCs)
  • Wie funktioniert das Internet? („Das Internetspiel“)
  • Meine Spuren im Netz – Wie benutze ich unseren Twitter-Account?

Sekundarstufe I :

Für das Fach „Informatik“ sollte digitales Lernen natürlich selbstverständlich sein. Viele der angeführten Punkte wurden aber auch im Musikunterricht eingesetzt oder stammen aus der Projektwoche. Nicht alle Lerngruppen haben alles gemacht.

Rezeption:

  • Nutzung des Whiteboards in frontalen Phasen
    • selbst erstellte digitale Tafelbilder, Youtube-Clips, DVDs, Flashanimationen aus dem Netz
  • freie Internetrecherche
  • Lernspiele am PC in Stationsarbeit (Learningapps.org)

Produktion:

  • Schreiben von Texten
  • Bearbeiten von Grafiken mit GIMP
  • Erstellen von kleinen Animationen (UE)
  • Erstellen eigener Lernspiele mit Learningapps.org
  • Bespielen des Twitter-Accounts zu besonderen Anlässen (Dokumentation)
  • Programmieren (Finch-Robots mit Snap!, Makeymakey+Scratch, Arduino+Scratch, Kara, HTML) (UEn)
  • Teilnahme an „One Hour of Code“ und Informatik-Biber
  • Filmen und Filmbearbeitung mit Camtasia oder Moviemaker (UE)
  • Prezi, Smore und Thinglink zu einzelnen Themen erstellen
  • Gemeinsames Schreiben mit Etherpad (zumpad)
  • Augmented Reality Elemente selbst erstellen mit Aurasma (Projektgruppe)
  • Arbeiten mit einem Wiki (visueller Editor)

Reflexion:

  • Computer in unserer Umwelt (UE)
  • Wie funktioniert ein Computer? (Dekonstruktion eines Desktop-PCs) (UE)
  • Internet und Intranet der Schule (UE)
  • Social Media Nutzung (UE)
  • Bilder lügen nicht! Nachdenken über digitale Bearbeitung von Bildern und Videos. Wer macht das wann und mit welcher Absicht? (UE)
  • Gefahren im Netz – Viren, Scam, Phishing, Abmahnungen und was sonst noch im Netz so läuft (UE) (mit Exkurs zum Urheberrecht)
  • Ich geh dann mal googlen … geschickt suchen im Netz (UE)
  • besser präsentieren (UE) (mit Exkurs zum Urheberrecht und zu Quellenangaben)

Ich möchte den Bereich des kollaborativen Arbeitens, auch über Schulgrenzen hinweg, in Zukunft verstärkt angehen. Der Einsatz unserer neuen schulischen Lernplattform muss forciert und zum Normalzustand werden. Vielleicht sollte ich mich mal wieder nach einer Software umschauen, mit der ich  blended-learning-Kurse selbst erstellen kann, Moodle mal wieder einen Versuch gönnen. Backchanneling fällt derzeit aus, da ich derzeit in der Sek 1 keine Fächer mit längeren frontalen Phasen unterrichte. Letsgeddit haben wir dafür mal angetestet. Es gefiel mir und den Schülern sehr gut, solange eine stabile WLAN-Verbindung vorhanden war.

Nun schaue ich mir die Liste an und denke: Das ist doch nicht spektakulär. Das ist doch wohl selbstverständlich, das dies heute, im 21. Jahrhundert, in Schule so läuft. Dann lese ich die Artikel zu digitaler Bildung in den einschlägigen Printmedien und ihren Online-Ableger, zappe durch die Talkshows mit Bildungsthemen (lange halte ich das nicht aus), lese Blogbeiträge (und Kommentare, obwohl ich doch genau weiß, dass man das nie tun soll…) und denke: Mist, beim falschen Jahrhundert abgebogen?

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